Vor etwa 4 Wochen hatte Hagge ja die OP am Fuß, wegen eines Knubbels. Die fand unter Vollnarkose statt, während des Aufwachens gaste Hagen komplett auf. Er wurde geröntgt, der Magen war völlig leer und nicht gedreht, wahrscheinlich nur leicht angedreht, durch die Magensonde kam das alles wieder in Ordnung.
Zur Sicherheit und nach der tierärztlichen Beratung auch auf meinen Wunsch hin wurde er dennoch erneut operiert und der Magen unten fixiert.
Seit gestern nacht ist Hagge wieder in der Klinik. Der hatte jetzt eine komplette Magendrehung.
Wir waren bei Hela's Jubiläumsfeier, da war er ständig angeleint und alberte und rollte nur aus Übermut ein bisschen herum, er hatte kein Frühstück und verbrachte auch viel Zeit im Auto.
Zu Hause gabs einen Keks und ein Schweineohr aus der Geschenk-Tüte und etwas später seine Portion Fleisch.
Eine Stunde später würgte er herum und war völlig rund, wie letztesmal.
Könne eben passieren, dass ein genähter Magen wieder losgeht.
Die OP hatte er nachts um 1 hinter sich, EKG sei gleichmäßig gewesen wurde mir gesagt. Da sei viel pampiges Zeug im Magen gewesen und er sei anscheinend kein Hund, der nur ein- oder zweimal am Tag gefüttert werden könne. Das klang sehr vorwurfsvoll, kann ich denn hellsehen? Letztesmal war er leer, seit 11 Stunden... und diesmal gabs Futter und ab auf Platz, er war eh müde und hampelt nicht herum. Genauso ging es jetzt fast ein Jahr prima und nun ist alles vollends für'n A*sch.
Heute wurde mir gesagt, er sei aufmerksam, ginge zum Pipimachen mit, die Naht sähe gut aus und Kreislauf / Herz sind völlig in Ordnung. Er hing heute noch den ganzen Tag am Tropf und blieb nüchtern, Morgen wollen sie versuchen ihn anzufüttern.
Wenn sein Kreislauf das morgen mitmacht und das Futter drin bleibt, darf ich ihn abends vielleicht abholen. Ich wünsche mir dann eine ganz einfache und gut verständliche Bedienungsanleitung, nach der ich mich richten kann.
Ich habe irre Angst vor Fehlern, die ich machen könnte. Ich habe Angst, vielleicht grundlegend falsch zu füttern, andererseits aber auch, ihn total einschränken zu müssen, weil er vielleicht ein Risikohund ist. Er ist noch so jung und hat alles vor sich, ich möchte ihm nicht allen Spaß an Rumtoben, Wälzen und Albernsein nehmen müssen.
Seit vier Wochen fast gilt nun Leinenzwang für ihn und nun sogar auf unbestimmte Zeit... er tut mir so unendlich leid.
Mir graut es arg vor der ganzen Umorganisation meines Lebens, dem anfänglichen Füttern häufiger als 4 mal am Tag und dem sehr wahrscheinlichen Gewichtsverlust von Hagge. Grad hate er eine so schöne Statur und ein paar Reserven, alle Mühe für die Katz...
Ich möchte noch ein paar neue Taschentücher, bitte... :(
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